Goethe Institut Glasgow am 17. November 2010 Vorführung von RADFAHRER zusammen mit IMBISS SPEZIAL von Thomas Heise in Anwesenheit von Harald Hauswald und Marc Thümmler. |
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Festival Silhouette Paris - 28. August bis 5. September 2010 Vorführungen von RADFAHRER in Rahmen des FOCUS ALLEMANDE am 3. und 5. September: VEN 3 SEPT 2010 - 20h15 | En salle | GOETHE-INSTITUT |
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Munich International Short Film Festival Radfahrer läuft am 18. Juni im der Reihe "Best of Germany" beim Internationalen Münchener Kurzfilmfestival im Gloria Palast am Stachus |
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Brussels Short Film Festival 29. April - 9. Mai 2010 RADFAHRER wird am 30. April und 2. Mai beim Kurzfilmfestival in der Brüssel Programmreihe "Les Allemagnes". Marc Thümmler (Regie & Produktion) und Daniel Schellongowski (Ton & Musik) werden bei den Vorführungen anwesend sein. |
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Indie Lisboa - 7th International Independent Film Festival Radfahrer ist Gewinner des "RTP 2 Onda Curta Award" und wird demnächst im Portugisischen Fernsehen ausgestrahlt |
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Radfahrer bei "German Films in Australia" vom 21. April bis 9. Mai 2010 Im Rahmen der Programmreihe Berlin Shorts wird Radfahrer im April und Mai in Adelaide, Brisbaine, Melbourne, Perth und Sydney gezeigt. Mehr zu den Vorführungsorten und Terminen unter www.goethe.de/australien |
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Dokumentarfilmwoche Hamburg RADFAHRER läuft im Wettbewerb "Direkt" der Dokumentarfilmwoche Hamburg und wird am 17. April in Anwesenheit von Marc Thümmler im Kino 3001gezeigt. |
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Deutscher Kurzfilmpreis Unterwegs im März im ACUD Kino in Berlin Vom 25. bis zum 31. März 2010 ziegt das ACUD Kino in Berlin die Programmreihe "Andererseits: betörend", das in den folgenden Monaten auch in Freiburg, Darmstadt, Saarbrücken, Mainz, Hannover, Frankfurt und Münster zu sehen sein wird. |
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Russland-Premiere auf dem KINOTEATR.DOC documentary film festival in Moskau Am 25. März läuft Radfahrer um 22 Uhr auf dem Moskauer Dokumentarfilmfestival KINOTEATR.DOC mit russischen Untertiteln in Wettbewerb. |
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Am 21., 22. und 23. März 2010 läuft RADFAHRER So 21.03. OSTENTORKINO
19:00 h |
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Vernissage und Filmvorführung am 10. März im Goethe-Institut Paris Am 10. März wird RADFAHRER anlässlich der Ausstellungseröffnung "Auferstanden aus Ruinen" von Harald Hauswald im Goethe-Institut Paris gezeigt. Der Fotograf Harald Hauswald und der Filmemacher Marc Thümmler werden persönlich anwesend sein.
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RADFAHRER bei European Film Market auf der Berlinale Die AG Kurzfilm ist während der Berlinale mit einem Stand auf dem European Film Market vertreten. Am 16. Februar stellen Harald Hauswald und Marc Thümmler von 11 bis 12 Uhr dort Ihren Film RADFAHRER vor und stehen für Interviews zur Verfügung. |
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Premiere zur Tournee "Deutscher Kurzfilmpreis Unterwegs" Am 15. Februar um 14 Uhr findet im Kino 3 des Filmtheaters Hackesche Höfe die Premiere des Programms "Anderseits: betörend" statt. Die Veranstaltung ist der Auftakt der zweiten Reihe der Tournee "Deutscher Kurzfilmpreis Unterwegs", in deren Rahmen die für den Deutschen Kurzfilmpreis 2009 nominierten Filme in Kinos in ganz Deutschland gezeigt werden. Harald Hauswald und Marc Thümmler werden ihren Film RADFAHRER persönlich vorstellen. Die Ausbelichtung der 35mm-Kopien wurde durch die freundliche Unterstützung vom DDR-Museum ermöglicht. Mehr zu den Filmen unter www.kurzfilmpreisunterwegs.org |
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32. Festival du Court Métrage Clermont-Ferrand: Das Kurzfilmprogramm „Soirée Allemande: Coup de Cœur – Le Court Métrage Allemand 2010“ wird im Rahmen des 32. Internationalen Kurzfilmfestivals in Clermont-Ferrand am 1. Februar erstmals dem Fachpublikum präsentiert. Aus über 400 deutschen Einreichungen für das Internationale Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand wurde RADFAHRER als einr von 9 aktuellen deutsche Kurzfilme ausgewählt. Die Vorführung in Clermont-Ferrand ist der Auftakt einer internationalen Tournee durch französischsprachige Länder und Regionen. In den kommenden Monaten wird die Soirée Allemande 2010 im weltweiten Netzwerk der Goethe-Institute und der Alliance Française vorgeführt. Die Premierenveranstaltung findet am Montag, 1. Februar um 18 Uhr im Salle Georges Conchon in Clermont-Ferrand statt. Erstmals wird es in Clermont-Ferrand zusätzliche Vorstellungen der Soirée Allemande für französische Schulklassen geben. |
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35mm-Premiere beim International Film Festival Rotterdam Beim International Film Festival Rotterdam (27. Januar bis 7. Februar 2010) wird RADFAHRER in der Sektion Kurzfilm zu sehen sein. Zu diesem Anlass wird der Film erstmals auf 35mm vorgeführt. DIe Englischen Untertitel für die 35mm-Kopie und die Teilnahme am Festival wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von der AG Kurzfilm und German Films. |
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Nominierung für den DEUTSCHEN KURZFILMPREIS 2009 ,,Radfahrer‘‘, ein dokumentarischer Fotofilm über den systemkritischen Berliner Fotografen Harald Hauswald, ist ein Meisterwerk aus Konserven: Fotografien aus dem Ost-Berlin der 80er Jahre, unterlegt mit von der Staatssicherheit verfassten Texten. Diese sind so gut auf die Fotos abgestimmt und eingebunden, dass der Eindruck entsteht, die Fotos seien gerade gemacht und die Berichte von der Stasi im Moment dazu ersonnen worden. Nur Hauswaldbilder, nur Stasitexte. Ein Experiment, das in faszinierender Weise umgesetzt worden ist. Die aus dem Off gesprochenen Passagen aus 1500 Seiten sprödem Stasitext belegen, wie das „Subjekt Hauswald“ der Stasi aus der Kontrolle gerät. Der Film gerät nicht außer Kontrolle, schafft aber geradezu unkontrollierbare Einsichten und Stim-mungen. Marc Thümmler ist ein gleichsam bedrückender wie unterhaltsamer Film über Opfer und Täter im Überwachungsstaat DDR gelungen. Begründung der Jury für die Nominierung des Films RADFAHRER |
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Prädikat "besonders wertvoll" - Jurybegründung der FBW: Anders als ein Ausstellungsbesuch bietet diese filmische Collage einen bewegten Einblick in die Arbeit des DDR-Fotografen Harald Hauswald. Statt eines Audioguide-Erklärungstextes werden zu den Fotografien Auszüge aus den Stasi-Akten zur Überwachung des Fotografen mit dem Decknamen Radfahrer eingesprochen. Dieser zeichnet mit seinen oft humorvollen Motiven aber kein, wie von der Obrigkeit befürchtet, tristes Erscheinungsbild des sozialistischen Staates, sondern vermittelt lebendige Aufnahmen einer anderen Kultur, in welcher der beständige Kampf mit dem Mangel, der Restriktion und der Abgrenzung vorherrscht. Ein dynamisches und sehr geschicktes Zusammenspiel von Ton und Bild – bewegend! |
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Dieser Fotofilm ist ein besonderer Glücksfall. Nicht nur, dass die bestechenden Schwarzweiss-Bilder des unangepassten DDR-Fotografen Harald Hauswald aus den 80er Jahren im Mittelpunkt stehen, vor allem werden sie mit Auszügen aus den umfangreichen Protokollen seiner Stasi-Akte so präzise montiert, dass eine eindringliche Beobachtung, Kommentierung und Ironisierung des politischen und kulturellen Klimas der DDR entsteht. Mit der Gestaltung der Tonebene kommt eine weitere Wahrnehmungsebene hinzu, die formal brillant den immensen Irrsinn und Unsinn der perversen Stasiüberwachung konterkariert. Sie gipfelt in den Originalzitaten einer Stasi-Kunstkritik an den Fotos, die dem System nicht gefallen konnten. So wie eine Kamera werden Alltagsgeräusche an- und ausgeschaltet, die geschwärzten Namen in der Stasi-Akte mit dem Kratzen eines Filzstiftes akustisch ausgemerzt, Schwarzblenden, wie das Zuklappen einer Akte, eingebaut. Alle diese Brüche führen zu einer mehrschichtigen Verschränkung von Bild und Text, die den Bespitzelungs-Alltag einerseits und die ästhetisch herausragende Arbeit eines systemkritischen Fotografen andererseits für den Zuschauer erlebbar macht. Erfreulich, dass an einer deutschen Universität solch ein reflektierter Abschlussfilm auf der Höhe der Zeit entstanden ist. Den Mut und die künstlerische Leistung von Marc Thümmler hält die Jury für besonders wertvoll. |
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